Samstag, 1. Juli 2017

Entwicklungshilfe: Geschäft für Finanzinvestoren und Konzerne



Dokumentarfilm „Konzerne als Retter?“ durchleuchtet Projekte in Afrika

Die staatliche Entwicklungshilfe setzt zunehmend auf die Privatwirtschaft. Nur sie könne effizient Armut und Hunger in der Welt bekämpfen. Angesichts knapper werdender Ressourcen sei es nun an der Zeit, zusammen mit der Privatwirtschaft entwicklungs- politische Ziele zu erreichen. Die extreme Armut und der Hunger in der Welt könnten nur bekämpft werden, wenn die Wirtschaft das Problem in die Hand nehme. Die Dokumentation „Konzerne als Retter? Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe“ schaut, was dieses Credo in der Praxis bedeutet: deutsche Tiefkühlpizza für Kenia, Megafarmen in Sambia, neue Pestizidmärkte für Chemieriesen wie Bayer oder die extrem klimaschädliche Trockenlegung von Sumpflandschaften. Arme Menschen, die eigentlich Ziel der Entwicklungshilfe sein sollten, werden systematisch ignoriert. Häufig sind sie von den so genannten „öffentlich-privaten Partnerschaften“ sogar negativ betroffen.
Quelle: FIAN
 

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