
Fairtrade, Rainforest
Alliance, Naturland Fair, Hand in Hand – zahlreiche Nachhaltigkeitssiegel
finden sich auf Kaffeeverpackungen, Schokoladentafeln und Bananen. Sie stehen
für einen verantwortungsvolleren Anbau und sollen bessere Lebensbedingungen für
Bäuerinnen und Bauern im Globalen Süden fördern. Doch wie viel Nachhaltigkeit
steckt tatsächlich hinter den bekannten Zeichen? Stiftung Warentest hat untersucht,
wie glaubwürdig diese vier Lebensmittelsiegel sind. Dafür haben sie die
jeweiligen Siegelorganisationen zu ihren Standards befragt und analysiert, wie
konsequent sie die Einhaltung ihrer Vorgaben kontrollieren. Das Fazit: Alle
vier Siegel bieten Verbraucherinnen und Verbrauchern eine Orientierung, um
nachhaltiger produzierte Lebensmittel zu erkennen. Allerdings unterscheiden sie
sich deutlich bei den Anforderungen an existenzsichernde Einkommen, soziale
Standards und Umweltschutz. Während einige Siegel umfassende Kriterien anlegen,
weist eines im Vergleich insgesamt größere Schwächen auf.
Quelle: Stiftung Warentest;
Zusammenfassung Frank Herrmann
In einem Interview ordnet Swantje Waterstraat von der Stiftung Warentest die Ergebnisse ein