Montag, 8. April 2024

Tourismus-Label - schwer zu durchschauen

Sie heißen Earth Check und Biosphere, Green Globe und Green Pearls, Emas und Viabono: die Vielfalt der Nachhaltigkeits-Zertifikate in der Hotelbranche ist kaum zu überschauen, insgesamt sind mehr als 60 Labels am Start. Keine einfache Situation für Hoteliers und MICE-PlanerInnen. Etwas Licht ins Dunkel bringt eine Online-Ausgabe des Magazins CIM – Conference & Incentive Management.

Quelle: CIM

Mittwoch, 27. März 2024

Mitmachaktion von Inkota: Faire Kakaopreise Jetzt!

Der Hauptgrund für Kinderarbeit im Kakaoanbau ist Armut. Die bittere Realität ist, dass allein in Ghana und der Elfenbeinküste 1,5 Millionen Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten müssen, weil ihre Eltern sich keine bezahlten Arbeitskräfte leisten können. In der Elfenbeinküste müsste sich der Kakaopreis mindestens verdoppeln, um existenzsichernd zu sein. Faire Preise beugen Kinderarbeit vor: ein großer Schritt, um Kinderarbeit im Kakaoanbau zu beenden wäre es, wenn Schokoladenunternehmen den Kakaobäuer*innen endlich einen fairen Preis bezahlen. Daher fordert INKOTA gemeinsam mit vielen Aktiven von Milka, Lindt und Co.: Schokolade muss endlich fair werden!


Konkret fordert INKOTA von Milka, Nestlé, Lindt & Co.:

1.   Zahlen Sie bis 2025 einen existenzsichernden Kakaopreis – an alle Kakaobäuer*innen in Ihrer Lieferkette.

2.   Vereinbaren Sie bis 2030 faire und langfristige Lieferverträge – mit allen Kakao-Kooperativen in Ihrer Lieferkette.

3.   Stellen Sie bis 2025 wirksame Beschwerdemechanismen bereit, damit Kakaobäuer*innen Vertragsverletzungen melden können.

4.   Veröffentlichen Sie einen Aktionsplan, der sicherstellt, dass alle Kakaobäuer*innen in Ihrer Lieferkette bis 2030 über ein existenzsicherndes Einkommen verfügen.

Hier geht es zur Mitmach-Aktion von Inkota

Filmtipp:

Die Wahrheit hinter dem Schokohasen: Kinderarbeit in der Kakaoindustrie?

Quelle: Inkota