Der Fast-Fashion-Konzern Shein setzt auf ein extrem schnelles, billiges und rücksichtsloses Geschäftsmodell: Tausende neue Designs täglich, aggressive Vermarktung und niedrige Preise treiben vor allem junge Menschen zum Kauf. Die Produktion basiert überwiegend auf Polyester und verursacht stark steigende Emissionen sowie Umwelt- und Sozialprobleme. Greenpeace fand erneut in rund 80 Prozent getesteter Shein-Produkte gefährliche Chemikalien über EU-Grenzwerten – trotz gegenteiliger Versprechen des Unternehmens. Problematische Artikel werden oft nur oberflächlich entfernt, während ähnliche Produkte weiter verkauft werden. Fast Fashion gilt als strukturelles Problem mit massiver Überproduktion und kurzer Nutzungsdauer von Kleidung. Greenpeace fordert deshalb strengere Gesetze, darunter Abgaben auf Wegwerfmode, Werbebeschränkungen und die Förderung nachhaltiger Alternativen wie Secondhand.
Quelle: Greenpeace; Zusammenfassung Frank Herrmann
