Posts mit dem Label Weltladen-Dachverband werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Weltladen-Dachverband werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 3. Februar 2025

Wir wählen FAIR!

Mit Blick auf die vorgezogene Bundestagswahl am 23. Februar rufen das Forum Fairer Handel, Weltladen-Dachverband und Fairtrade Deutschland die nächste Bundesregierung dazu auf, Demokratie, Menschenrechte und Gerechtigkeit weltweit zu stärken und für eine weltoffene und solidarische Gesellschaft einzutreten. Bis zum Wahltag werden die drei Fair-Handels-Akteure gemeinsam unter dem #WirWählenFair über ihre Socia-Media-Kanäle konkretisieren, was es dafür braucht. Außerdem haben das Forum Fairer Handel und seine Mitglieder ihre zentralen Forderungen zur Bundestagswahl 2025 in einem entsprechenden Papier dargelegt. 

Diese Forderungen beinhalten vier Kernforderungen:

Konzernmacht beschränken und Produzent*innen stärken!

Starke Regelwerke für faire Wertschöpfungsketten schaffen!

Stärkung der gemeinwohlorientierten Wirtschaft vorantreiben!

Agrarökologie und bäuerliche Landwirtschaft weltweit stärken!

Quelle: Forum Fairer Handel

 

Montag, 1. Februar 2021

Kakaoanbau in Peru: Regenwaldschutz, Fairer Handel und echter Genuss

Im Durchschnitt isst jeder Deutsche über elf kg Schokolade im Jahr. Doch im konventionellen Kakaoanbau sind Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung an der Tagesordnung. Das Fair-Handels-Unternehmen PERÚ PURO zeigt beispiel-haft, dass der Anbau von Kakao ohne Ausbeutung von Mensch und Natur möglich ist. …

Hier geht es zum Artikel

Quelle: Weltladen Kundenmagazin Winter 2020, Foto: Frank Herrmann

Donnerstag, 23. Juli 2020

aktion #fairwertsteuer: Unterstützung für Handelspartner in der Coronakrise


Weltläden stehen eng an der Seite ihrer Handelspartner - gerade auch in Krisenzeiten. Deswegen haben sie zum 1. Juli die aktion #fairwertsteuer gestartet: Sie zahlen die eingesparte Mehrwertsteuer in einen Fonds ein, mit dem von der Krise besonders betroffene Handelspartner unterstützt werden. Die Aktion wird getragen vom Weltladen-Dachverband in Kooperation mit den Fair-Handels-Beraterinnen und -beratern sowie  dem Forum Fairer Handel. Zahlreiche Handelspartner in Afrika, Asien und Lateinamerika sind besonders stark von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen. Viele von ihnen können wegen der Ausgangssperren derzeit nicht in ihren Werkstätten und auf den Feldern arbeiten, sie erhalten kein Material, fertig produzierte Ware kann teilweise nicht verschifft werden und der Verkauf im Inland ist zum Erliegen gekommen. Gleichzeitig können sie am wenigsten mit staatlicher Unterstützung rechnen. Die Kundinnen und Kunden im Weltläden würden eine Weitergabe der reduzierten Mehrwertsteuer kaum spüren. Beim durchschnittlichen Einkaufswert im Weltladen von 15 Euro entspräche diese gerade mal 30 Cent. In der Summe kommt in einem halben Jahr jedoch ein nennenswerter Betrag zusammen, der für Handelspartner im Süden einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung ihrer Organisationen leisten kann. Mit der aktion #fairwertsteuer setzen Weltläden ein weiteres Zeichen für globale Solidarität und zeigen, dass sie auch in der Krise anders handeln als andere. Vom Einkauf im Weltladen profitieren die Produzenten in dieser Zeit doppelt: Erstens sichert er ihr Einkommen, denn sie sind dringend auf den Verkauf ihrer Waren angewiesen. Und zweitens speisen die Kunden mit ihrem Einkauf den Fonds der aktion #fairwertsteuer, der eingesetzt wird, um die Organisationen der Handelspartner zu stärken, damit sie die Krise möglichst gut überstehen. Auch in den Online-Shops der anerkannten Weltladen-Lieferanten können Verbraucher fair gehandelte Produkte kaufen. Lieferanten, die an der aktion #fairsorgung teilnehmen, leiten einen Teil ihres Umsatzes an den Weltladen weiter, den Kunden bei ihrem Einkauf angeben.
Quelle: Weltladen-Dachverband, Foto: Weltladen-Dachverband / A. Stehle