2014 wurde der neue Fairtrade-Standard
für lohnabhängig Beschäftigte eingeführt, der auf den Prinzipien der
bestehenden Fairtrade-Strategie für Arbeiterrechte basiert und verstärkt auf
die Alltagsrealität der Fairtrade-Arbeiter ausgerichtet ist. Neu ist hierbei auch,
dass die Arbeiter die alleinige Entscheidungsbefugnis über die Fairtrade-Prämie
haben. Je nach Bedarf können die Arbeiter bis zu 20 Prozent der Fairtrade-Prämie
als Geld- oder Sachbonus zu gleichen Teilen untereinander verteilen.
Prämienschwerpunkte
Bildung, Darlehen und Wasserversorgung

Arbeitnehmervertretungen
gestärkt
So konnte die ehemalige Glashausarbeiterin Wedness Nasro einen
Computer- und Sektretariatskurs bei Mount Meru absolvieren und wurde danach vom
Geschäftsführer als Sekretärin und Assistentin angestellt. Viele Arbeitnehmervertretungen
haben zudem einen Teil der Prämiengelder in die Stärkung ihrer eigenen
Organisationen investiert. Für gemeinschaftliche Projekte, wie die Unterstützung
lokaler Schulen oder medizinische Dienstleistungen, wurden 25 Prozent der
Prämien aufgewendet.
Quelle: Fairtrade Österreich, Bild 2 Fairtrade Deutschland