Donnerstag, 7. September 2017

Faire Biketour 2017, Teil 1: Schwerin – Usedom – Berlin



Einen Tag früher als geplant (aufgrund der Streckensperrung der Bahnlinie bei Rastatt), brach ich am 24. August zur Fairen Biketour 2017 „Von Usedom nach Ulm“ auf. Nach der Zugfahrt bis Baden-Baden (weiter geht es gerade nicht) radelte ich von dort den Rheindamm entlang bis Karlsruhe. Ab hier weiter mit der quälend langsamen S3 bis Heidelberg, meinem Tagesziel. Am nächsten Tag ging es dann planmäßig weiter mit einem IC, der direkt von Heidelberg bis Schwerin fuhr, dem offiziellen Startort der diesjährigen Tour. In Schwerin fand die Eröffnungsveranstaltung der Fairen Biketour bei bestem Wetter in Form einer Radlesetour statt, einem Format, das bei den fast 30 Mitradlern gut ankam. Geradelt wurde gemeinsam zu den verschiedenen Orten, an denen ich aus meinem Buch FAIRreisen vorlas.
Von Schwerin ging es über Rostock und Greifswald (mit Veranstaltung) auf die Insel Usedom, die ich ebenfalls bei klasse Wetter und mit einem Badestopp in der Ostsee von Nord bis Süd überquerte. Vom Übernachtungsort Usedom-Stadt für ich dann weiter über Prenzlau (mit Veranstaltung) bis Berlin, wo neben einem Vortrag im Weltladen Zeichen der Zeit auch einige wohlverdiente Ruhetage anstanden, da ich bis Berlin bereits fast 500 Kilometer zurückgelegt hatte.
Nachfolgend wieder einige Impressionen von der Fahrtstrecke ohne weitere Erläuterungen.












 

Mittwoch, 16. August 2017

FAIRreisen - kostenlose Ländertipps!



Der Tourismus ist – rein ökonomisch betrachtet – eine Erfolgsgeschichte. Doch mit  den stetig wachsenden Touristenströmen wird auch die Kehrseite immer deutlicher sichtbar.  Mehr  reisen bedeutet,  dass  Ökosysteme  stärker  belastet,  mehr  Ressourcen, Energie und Wasser verbraucht, mehr Klimagase in die Luft geblasen und  mehr  Abfälle  erzeugt  werden.  Die  Zunahme  an  Reisen  geht  besonders  in  Entwicklungsländern  oft  einher  mit  mies  bezahlten  Jobs,  Landschaftszerstörung, Flächenverbrauch,  Abnahme  der  biologischen  Vielfalt,  Kinderarbeit  und Sextourismus.
Dies ist immer mehr Reisenden bewusst. Sie möchten fair, ökologisch, klimabewusst  und politisch korrekt unterwegs sein. Doch oftmals bleibt es bei der guten Absicht,  denn was fehlt, sind konkrete, zuverlässige Empfehlungen. Diese Lücke möchte zum  einen das Buch FAIRreisen schließen, zum anderen die vorliegende Liste – einmalig in  ihrer  Art.  Sie  ist  ein  erster  Versuch,  verantwortungsvoll  reisenden  Touristen konkrete faire & grüne Reisetipps an die Hand zu geben.
Unterstützt  von  Landeskennern,  habe  ich  die  Tipps,  die  keinen  Anspruch  auf  Vollständigkeit  erheben  und  die  für  die  erwähnten  Unternehmen  und Organisationen  kostenlos  sind,  nach  bestem  Wissen  und  Gewissen zusammengestellt. Doch der Tourismus ist eine schnelllebige Branche. Daher kann  an dieser Stelle keine Gewähr für die Richtigkeit der Daten übernommen werden.
Um  die  Liste  zukünftig  noch  besser,  ausführlicher  und  aktueller  zu  gestalten,  brauche ich Ihre Unterstützung. Bitte schreiben Sie an fairreisen2016@gmail.com, wenn Sie Kritik, Anregungen oder Korrekturen haben.  Viel Spaß beim Stöbern und beim ökofairen Reisen!

Sonntag, 30. Juli 2017

Wo gibt es faire Bio-Jeans?





Jeans sollen gut sitzen und schön aussehen – und zwar ohne Gift und Ausbeutung in der Produktionskette. Das Ökoportal Utopia hat eine Bestenliste von Fair-Fashion-Labels erstellt, die stylische Jeans aus Bio-Baumwolle herstellen und dabei Wert legen auf eine nachhaltige, transparente Produktion. Die meisten sind dabei nicht teurer als typische Markenprodukte von Levi’s, Diesel & Co. Ob teure Marke oder Billig-Mode: Konventioneller Baumwollanbau verwendet gefährliche Pestizide; bei der Verarbeitung kommen massenhaft giftige Chemikalien zum Einsatz. In der gesamten Textilbranche ist die Ausbeutung von Arbeitern ein massives Problem. machen es besser – du erkennst sie am leichtesten an einigen Siegel und Zertifizierungen.
Quelle: Utopia.de
 

Samstag, 22. Juli 2017

Fairer Handel: Umsatz 2016 mit Rekord - Pro-Kopf weiter niedrig




Im Geschäftsjahr 2016 erreichte der Faire Handel in Deutschland mit 1,3 Milliarden Euro zu Endverbraucherpreisen einen neuen Rekordumsatz und weist eine Steigerung von 14 % im Vergleich zum Vorjahr auf. Gut 16 Euro pro Kopf gaben deutsche Verbraucher*innen im Jahr 2016 durchschnittlich für Lebensmittel und Handwerk aus Fairem Handel aus. Im EU-Vergleich liegt Deutschland damit zwei Euro vor Frankreich, bleibt jedoch deutlich hinter der Schweiz und dem Vereinigten Königreich zurück. Der Pro-Kopf-Verbrauch fair gehandelter Produkte in der Schweiz ist mehr als viermal so hoch wie in Deutschland. Mit 36 % am Gesamtumsatz des Fairen Handels zu Endverbraucherpreisen hält Kaffee weiterhin deutlich die Spitzenposition. Danach weisen Südfrüchte, Blumen (vorwiegend Rosen), Eiscreme und Textilien den stärksten Umsatz aller fair gehandelten Waren für das Jahr 2016 auf. Fair gehandelte Produkte aus dem Globalen Norden, vor allem Milch, Mehl und Backwaren, vorwiegend aus Deutschland, machten im vergangenen Jahr 5 % am Gesamtumsatz des Fairen Handels aus. Der Absatz von fair gehandeltem Kaffee wuchs 2016 um 22 % auf 20.014 Tonnen. Damit setzt das Lieblingsgetränk der Deutschen sein kontinuierliches Wachstum im Fairen Handel fort. Innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich der Umsatz mit fair gehandeltem Kaffee mehr als verdoppelt. 75 % des fair gehandelten Kaffees waren 2016 bio-zertifiziert.
Quelle: FFH