Wer wissen möchte, ob seine Lieblingsschokolade fair, ökologisch und nachhaltig produziert wurde, orientiert sich meist an den Siegeln auf der Verpackung. Diese Fairhandels- und Nachhaltigkeitskennzeichen versprechen Genuss ohne schlechtes Gewissen. Doch dieses Versprechen wird bislang nur selten eingelöst. Die meisten Siegel bleiben hinter ihren eigenen Ansprüchen zurück. Der Faire Handel stellt sich zumindest der Aufgabe, Kakaobauernfamilien ein existenzsicherndes Einkommen zu ermöglichen. Denn wirklich fair und nachhaltig ist Kakaoanbau erst dann, wenn die Produzentinnen und Produzenten von ihrer Arbeit leben können. Die unterschiedlichen Kakakosiegel und -programme hat sich das entwicklungspolitische Netzwerk Inkota näher angeschaut.
Quelle: Frank Herrmann
