
Gebrauchte Klamotten zurück in die Supermärkte
bringen!
Mit Kaufland sind es nun 33 internationale Marken, die sich
gegenüber Greenpeace verpflichtet haben, bis 2020 schrittweise alle
Risiko-Chemikalien aus ihrer Produktion zu entfernen. Das entspricht etwa 15
Prozent der globalen Textilproduktion. Die zum Färben und Ausrüsten
eingesetzten Substanzen verschmutzen Gewässer besonders in den asiatischen
Herstellungsländern. Als Detox-Trendsetter führt Greenpeace die Firmen, die mit
dem Bann von besonders gefährlichen Schadstoffen wie Weichmachern,
Alkylphenolethoxylaten oder per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) im Plan
sind. Diese Firmen wollen bis 2020 komplett entgiften: Sie haben eine
umfangreiche Liste aller gefährlichen Substanzen veröffentlicht, die aus der
Produktion verschwinden sollen. Außerdem werden die Supermärkte in Kürze
mindestens 80 Prozent ihrer Abwasserdaten veröffentlicht haben. Bei Aldi, Lidl,
Rewe/Penny und Coop belegen dies unter anderem glaubwürdige
Fortschrittsberichte. Besonders die Trendsetter Lidl, Tchibo und Rewe/Penny
investieren in die Herstellung recyclingfähiger Textilien. Die Wiederverwertung
von Textilien hilft den Verbrauch knapper frischer Fasern zu senken und die
Umwelt zu entlasten. Damit Kleidung recycelbar ist, arbeiten die Supermärkte an
schadstofffreier Produktion. Außerdem entwerfen sie bereits Rücknahmesysteme
für die Läden und arbeiten an Designs, die die alten Kleider wiederverwerten.
„Jetzt sind die Kunden gefragt: Bringen Sie Ihre getragenen Klamotten in die
Supermärkte zurück. Umso schneller werden die Supermarkt-Ketten mit dem
Recycling beginnen“, sagt Brodde.
Quelle: Greenpeace
Quelle: Greenpeace
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