Freitag, 22. Mai 2015

Greenpeace-Studie: Pestizide gefährden Landwirte und Verbraucher



Der starke Einsatz von Pestiziden in der industriellen Landwirtschaft schädigt die Gesundheit: Am stärksten betroffen sind Landwirte, deren Familien sowie Bewohner ländlicher Räume. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Greenpeace-Studie „Pestizide und unsere Gesundheit – die Sorge wächst“. Gefährdet seien jedoch auch Konsumenten und insbesondere Kleinkinder sowie Ungeborene. „Diejenigen, die unsere Lebensmittel produzieren, werden gefährlichen Pestiziden ausgesetzt – das ist unverantwortlich“, sagt Christiane Huxdorff, Landwirtschaftsexpertin von Greenpeace. „Wir fordern von Landwirtschaftsminister Schmidt verbindliche Regelungen, die Pestizide in der Landwirtschaft radikal reduzieren. Die Neubewertung zum Krebsrisiko von Glyphosat zeigt, dass bisherige Zulassungskriterien nicht ausreichen.“ Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte im März 2015 Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Der Bericht der Umweltschutzorganisation fasst Ergebnisse aktueller wissenschaftlicher Studien zum Einsatz von Pestiziden zusammen und stellt die daraus folgenden gesundheitlichen Probleme für verschiedene Bevölkerungsgruppen dar.
Quelle: Biomarkt online


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