
Viel Verpackung,
wenig Inhalt
Im neuen Schweriner Nestlé-Werk sollen
jährlich bis zu zwei Milliarden Kaffee-Kapseln produziert werden. Auf sechs
Gramm Kaffee kommen circa drei Gramm Plastik- oder Aluminiumabfall. So unscheinbar
eine einzelne Kaffee-Kapsel wirkt, umso größer sind deren Umweltauswirkungen in
der Gesamtheit“, kritisiert der DUH-Bereichsleiter für Kreislaufwirtschaft,
Thomas Fischer. Besonders absurd sei es, so Fischer, wenn neben der
Kaffee-Kapsel auch noch eine Milchkapsel zur Zubereitung benötigt wird. Auf die
Weise verdopple sich die Verpackungsmenge. Dabei sollten Verpackungen
grundsätzlich so gestaltet sein, dass die Verpackungsmenge in einem optimalen Verhältnis
zum Füllgut steht. Je kleiner die Verpackung, desto ungünstiger ist das
Verhältnis. Thomas Fischer: „Die Materialbilanz kleiner Kaffee-Kapseln ist
verheerend, weil deutlich mehr Verpackungsmaterial für die gleiche Inhaltsmenge
eingesetzt werden muss.“
Wenig Kaffee für viel
Geld

Quelle: Deutsche Umwelthilfe, Bild Kaffeekapseln: Greenest Green/Twitter
Auch der Kauf einer wiederverwendbaren Kaffeekapsel ist eine
Alternative. Lesen Sie hierzu unseren Blogbeitrag vom 27. April 2013.