Leiden für Leder: Kinderarbeit,
Tierleid und hochgiftige Produktionsprozesse Kinderschuhe, Handtaschen oder
Autositze: Mit dem "Naturprodukt" Leder werden weltweit Milliarden
umgesetzt. Die Lederherstellung erfolgt fern vom Verbraucher, rund um den
Globus. Zusammen mit dem preisgekrönten Dokumentarfilmer Manfred Karremann hat die
Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hinter die Kulissen der
Lederwirtschaft in Bangladesch geblickt. Das Ergebnis: Erschütternde Arbeitsbedingungen
für die oft minderjährigen Arbeitskräfte, schwere Umweltverschmutzung durch
giftige Gerbsubstanzen und brutale Tiertötungen.
Heilig in Indien, geschlachtet in Bangladesch

Schwere Umweltschäden durch Konservierung der Tierhäute
Weltweit werden über 90 Prozent
der Tierhäute mit dem reaktiven Schwermetall Chrom gegerbt und mit giftigen
Chemikalien konserviert. PETA-Ermittler besuchten das Armutsviertel Hazaribagh
in Dhaka, in dem tausende Menschen - auch Kinder - in 150 Gerbereien arbeiten. Die
Abwässer sind mit Chrom verseucht, Arbeiter hantieren unmittelbar mit Säuren
und Laugen, die chronische Hauterkrankungen und Krebs auslösen können. Bei der
Endfertigung in China, Italien oder Indien sind die Tierhäute nach wie vor mit
Chemikalien belastet. Verbrauchermagazine wie Stiftung Warentest und Öko-Test
stellen in Deutschland regelmäßig gesundheitsschädliche Konzentrationen von Chrom
in Kinderschuhen, Jacken und Handschuhen aus Leder fest.
Warnung: Dieser Film (http://leder.peta.de/, 9.45 Min.) ist für zart besaitete
Gemüter nicht geeignet!
Auf der gleichen Seite bekommt man Informationen, wie man
Lederwaren vermeiden kann.
Zusätzlich kann ein Versprechen gemacht werden, zukünftig
„lederfrei“ zu leben.