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Dienstag, 14. August 2018

… and the winner is … Sukuma arts präsentiert Siegerfilme zum Thema „Nachhaltiges Reisen“



Der Verein Sukuma arts, eine Plattform aus Dresden für Menschen, die sich für ökologisch und sozial nachhaltige Lebens- und Konsumstile engagieren, vergibt jährlich den Sukuma Award für die besten Idee rund um das ausgewählte Jahresthema. 2018 dreht sich alles um „Nachhaltiges Reisen“. Die Siegerfilme, ausgewählt aus rund 100 Filmideen, kann man sich hier anschauen:

„Ein nachhaltiger Albtraum“ (Idee: Nadine Michailow)  







„Im Reisebüro“ (Idee: Frank Herrmann, Autor von FAIRreisen)







„Wenn der Tourist dreimal klingelt“ (Idee: Marthe Gruner)







Von Sukuma aufbereitete Hintergrundinfos zum Thema Nachhaltiges Reisen finden sich hier: https://sukuma-award.de/thema/

Donnerstag, 19. Januar 2017

Nachhaltiger Tourismus: FAIRreisen gewinnt Preis

Das vor wenigen Monaten im oekom Verlag veröffentlichte Handbuch »FAIRreisen. Das Handbuch für alle, die umweltbewusst unterwegs sein wollen«, wurde mit dem ITB-BuchAward 2017 für das beste touristische Fachbuch ausgezeichnet.







Freitag, 31. Januar 2014

Public Eye Awards gehen an Gazprom und GAP

280.000 Menschen haben abgestimmt, vor Kurzem wurden die Gewinner des Public Eye Awards bekanntgegeben:

Gas – koste es was es wolle


Die meisten Votings bekam der russische Gasriese Gazprom, weil er als erstes Unternehmen der Welt 2013 begonnen hatte, in der Arktis Öl zu fördern. Bereits in wenigen Wochen hat der Konzern gegen zahlreiche Vorschriften im Bereich Sicherheit und Umwelt verstoßen, teilten die beiden Organisationen Greenpeace Schweiz und die EvB am Donnerstag in Davos am Rande der 44. Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums mit. Gazprom erhielt wohl auch deshalb mit Abstand die meisten Stimmen seit November 2013 auf der Webseite des Public Eye Award, weil bei der Erstürmung einer Bohrinsel des Konzerns in der Barentssee ein Greenpeace-Schiff von der russischen Küstenwache aufgebracht wurde. Die 30-köpfige Besatzung kam erst nach drei Monaten wieder frei. 

Ignoranter Textilfabrikant


Der US-Konzern GAP wurde von der Public-Eye-Awards-Jury prämiert, weil er sich strikt gegen Reformen bei der Textilherstellung in Bangladesch sträube. Das Unternehmen weigere sich, trotz des folgenschweren Einsturzes von Produktionsgebäuden in Bangladesch mit über 1100 Toten im vergangenen Mai, das internationale Abkommen über die Verbesserung des Arbeits- und Brandschutzes in dem Land zu unterzeichnen.

Mehr zu den „Gewinnern“:

Freitag, 29. November 2013

Mitmachen bei der Wahl des unfairsten Unternehmens!



Jedes Jahr küren die Nichtregierungsorganisationen Greenpeace Schweiz und die Erklärung von Bern das verantwortungsloseste Unternehmen und verleihen ihm den Public Eye Award. Die Abstimmung läuft bis kurz vor Beginn des World Economic Forum im Januar 2014. Die Firma mit den meisten Stimmen erhält den Schmähpreis in Davos.

Lange Sündenliste  

Die Liste der Vergehen ist lang: ausbeuterische Arbeitsbedingungen, Menschenrechtsverletzungen, Umweltsünden, absichtliche Fehlinformation, Korruption oder aggressive Steuervermeidung. Das ganze Jahr über nehmen die Träger des Public Eye Awards Vorschläge für das mieseste Unternehmen des Jahres entgegen, folgende acht Firmen stehen dieses Jahr zur Wahl:

HSBC, britische Bank
„Durch die Bereitstellung finanzieller Mittel trägt HSBC zu Rodungen, welche ohne das Einverständnis lokaler Gemeinschaften ausgeführt wurden, sowie zur Zerstörung von besonders schützenswerten Waldgebieten bei“, so der Nominierungstext.

Glencore Xstrata, weltgrößtes Rohstoffunternehmen
„Glencore Xstrata versucht, sein lukratives Geschäft um jeden Preis zu sichern, und nimmt dabei kaum Rücksicht auf die sozialen, kulturellen und politischen Rechte der Menschen oder die Konsequenzen für die Umwelt.“

FIFA, Fußballorganisation
„Die FIFA Weltmeisterschaft trägt zur Verletzung von Menschenrechten wie dem Recht auf eine angemessene Unterkunft, dem Recht auf Bewegungsfreiheit, dem Recht auf Arbeit sowie der Versammlungs- und Bewegungsfreiheit bei.“

Gap, eine der weltgrößten Kleiderfirmen
„Gap stellt PR-Maßnahmen über die Sicherheit und Rechte von Belegschaften und hat andere Firmen wie Walmart und Target davon überzeugt, ebenfalls mitzuziehen

Gazprom, russisches Gasunternehmen
„Verursachte bereits bei seinen kontinentalen Bohrungen eine beträchtliche Anzahl Öllecks. Satellitenbilder und Besuche vor Ort ermöglichten es Expertinnen und Experten von Greenpeace Russland, 206 Öllecks auf sechs von Gazprom genutzten Ölfeldern nachzuweisen.“

Eskom, Südafrikas staatlicher Energiekonzern
„Der Versuch, sich den Mindeststandards zu entziehen, trägt aktiv zur Verletzung des Menschenrechts auf Gesundheit bei.“

Marine Harvest, weltgrößtes Lachszuchtunternehmen
„Der maßlose Einsatz von Pestiziden, Farbstoffen und Antibiotika sowie die Überbelegung der Lachskäfige haben schwerwiegende Konsequenzen für Mensch und Umwelt.“

Syngenta, Bayer & BASF, Chemiekonzerne
„’The bee-killers’ sind große, multinationale Firmen, welche hochgiftige, systemische Pestizide herstellen und verkaufen. Diese Pestizide sind für das Massensterben von Bienen und anderen Bestäubern, die für Umwelt, Landwirtschaft und die globale Nahrungsmittelproduktion wichtig sind, mitverantwortlich.“

Hier geht’s zur Abstimmung: http://publiceye.ch/de/abstimmen/

Hier geht’s zum Zwischenstand: http://publiceye.ch/de/rangliste/


Donnerstag, 27. Juni 2013

Wahl der fairsten Schulklasse Deutschlands



Die fairste Schulklasse der Republik ist die Klasse 10a des Maria-Ward-Gymnasiums in Günzburg. Deren Schülerinnen gewannen den bundesweiten Wettbewerb, den der Verein Fair Trade im letzten Herbst bundesweit für weiterführende Schulen ausgeschrieben hatte, um langfristiges Engagement zum Fairen Handel zu fördern.

Fairer Konsum bewegt Jugendliche

Mit einer phantasievollen Taschenparade, darunter selbst gestaltete Stoffbeutel mit dem Aufdruck „Fair Trade is the new Chanel“ oder „Fair isn’t just a FAIRYTALE“, setzten sich die Schülerinnen aus Günzburg gegen rund 6.000 Schülerinnen und Schülern durch, die sich ebenfalls am Wettbewerb „Fairste Klasse gesucht!“ beteiligt hatten. An über 400 Schulen wurden Jugendliche mit viel Kreativität aktiv. Von Flashmobs bis zu fairen Kochduellen war alles dabei. Dies beweist, dass die Frage, wie fairer Konsum geht, für Jugendliche von großer Bedeutung ist“, so Sussan Ipaktschi, Vorsitzende des Fair Trade e.V.

Engagierte Preisträger

Die Schülerinnen der Siegerklasse luden über Facebook zu ihrer Taschen-Show ein, machten lokale Pressearbeit, bezogen den örtlichen Weltladen ein und ergänzten ihre Aktionen um Vorträge in Grundschulen und Nachbarklassen. Nun darf sich die Klassenkasse über eine Siegprämie von 2000 Euro freuen. Mit 1500 Euro kann sich die zweitplatzierte Eine-Welt-AG (8.-12. Klasse) des Erasmus-Gymnasiums Denzlingen für ihre Fastnachtsaktion „Süße Fairsuchung“ trösten. Mit dem dritten Platz und 1000 Euro wurde die Klasse 6a der Realschule im Kreuzviertel Münster für ihr Theaterstück „Verkehrte Welt“ zum Thema Schokolade und den Song „Deine Schuld“ ausgezeichnet. Den Sonderpreis, einen fairen Warenautomaten „FAIR-o-mat“, bekam das Berufskolleg Borken.

Große Reichweite

Insgesamt konnte der Wettbewerb „Fairste Klasse gesucht“ über Schulveranstaltungen, Facebook, lokale Pressearbeit sowie die Einbindung externer Organisationen schätzungsweise mehr als 100.000 Menschen erreichen. Viele Klassen und Gruppen planen weitere Aktionen und möchten beispielsweise einen regelmäßigen Verkaufsstand einrichten. Der veranstaltende Fair Trade e.V. wird getragen von der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej), dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, dem Kindermissionswerk “Die Sternsinger“ und MISEREOR.

Wettbewerb stößt langfristiges Engagement an

Gefördert wurde der Wettbewerb von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und den Hilfswerken Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst und MISEREOR. „Die Phantasie und das Engagement der Jugendlichen haben mich überwältigt. Es ist wunderbar zu sehen, dass der Wettbewerb größtenteils auch langfristiges Engagement zum Fairen Handel angestoßen hat“, sagt GEPA-Geschäftsführer Robin Roth. Neben ihm gehörten Hauptschülerinnen und eine Lehrerin, eine Vertreterin der Verbraucherzentrale NRW, der aej und der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) Duisburg zur Jury