Samstag, 11. Juli 2015

Faire Biketour, der Endspurt (Teil 10): Von Karlsruhe über Pforzheim in die neue Wahlheimat Offenburg



Fair einkaufen-aber wie?“-Autor Frank Herrmann berichtet (zum letzten Mal) von den Eindrücken und Erlebnissen auf seiner „Fairen Biketour 2015“

Die letzten Tage der Fairen Biketour 2015 standen bereits im Zeichen der Hitzewelle, die nicht nur das Radeln längerer Distanzen erschwerte, sondern auch potenzielle Zuhörer statt zum Vortrag in die Biergärten bzw. Schwimmbäder lockte. Das zeigte sich deutlich bei den Vortragsveranstaltungen in Karlsruhe und in Pforzheim. Aber auch im kleinen Kreis macht es Spaß über faire Themen zu diskutieren oder wie in Karlsruhe Kleider zu tauschen. Dort schloss sich mein Vortrag zum Thema Faire Mode, organisiert vom sehr engagierten Verein Liberación e. V., nämlich an eine Kleidertauschparty an. Wer guten Kaffee fair und direkt von einer Erzeugerkooperative in El Salvador beziehen möchte, kann sich hierzu auf der Webseite des Vereins informieren.

Die Neuauflage ist im Druck

Von Karlsruhe fuhr ich über meinen ehemaligen Wohnort Durlach dem Pfinztal  folgend bis nach Pforzheim, wo ich zwischen 1984 und 1990 studiert habe. Dort war ich bei guten Freunden aus Studentenkreisen untergebracht, die auch netterweise mit der kompletten Familie und zwei Freunden zu meinem Vortrag in der Thalia Buchhandlung anrückten. Ansonsten war ich mehr als geplant mit den Restarbeiten der 5. Auflage von „Fair einkaufen-aber wie?“ ausgelastet. Ende Juni war es schließlich geschafft. Das Buch müsste nun im Druck sein und soll Mitte bis Ende August erscheinen. Wir haben wieder viel Zeit, Energie und Herzblut in die neue Auflage gesteckt.

Nach der Tour ist vor der Tour

Am letzten Tag der Fairen Biketour war es unmenschlich heiß und so fuhr ich lediglich rund 50 Kilometer von Pforzheim bis Rastatt und stieg dort in den Zug nach Offenburg. Das war eine gute Entscheidung und schließlich sind 1750 Kilometer ja auch wirklich genug. Es hat wieder riesigen Spaß gemacht on Tour zu sein (bis auf die Überquerung der Baustelle am letzten Tag, s. Foto unten) und viele nette Menschen kennen gelernt zu haben. Bei allen, die mich während der Tour unterstützt haben, möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Denn ohne euch wäre die Tour in dieser Form nicht möglich.
Wie geht es nun weiter? Nach der Tour ist ja bekanntlich vor der Tour. In zwei oder Jahren wird es hoffentlich eine Neuauflage geben. Bis dahin bleiben nur die Erinnerungen an die Faire Biketour 2012 und 2015. Und die gute Nachricht ist, dass ich 548 Euro an Spenden an die Organisation Casa Sito in Guatemala überweisen kann. 

Fortsetzung folgt ... leider nicht!







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