Freitag, 14. November 2014

SHIFT– das hessische Fairphone



Erfolgreiches Crowdfunding: Der nordhessische Entwickler Carsten Waldeck und sein Team hatten um Unterstützung geworben. Das Ziel: ein außergewöhnliches 7-Zoll Phablet zu produzieren – hochwertig designed, fair produziert und nachhaltig gestaltet. Dank der überwältigenden Nachfrage und erfolgreichen Finanzierung geht Carsten Waldeck jetzt noch einen Schritt weiter: Er möchte die Marke shiftphones am Smartphone- und Tablet-Markt etablieren. Dafür hat er ein neues Projekt und gleich vier neue Geräte mit am Start. Zusätzlich zum sieben Zoll Tablet (mit Telefon-Funktionalität) wird es ein Smartphone mit fünf Zoll Bildschirmdiagonale geben. Beide Geräte sind jeweils auch als „+“ Version erhältlich. Das Plus steht für eine optimierte Technik und noch mehr Hardware-Leistung (zum Beispiel mehr Speicher, Full-HD-Auflösung, etc.).

Das Design

Die Geräte werden komplett nach den Designvorgaben von Carsten Waldeck und seinem Team gefertigt. Das Design ist bemerkenswert flach und der Screen reicht bis an den Rand des Displays. Die Geräte haben so eine sehr klare und minimalistische Designsprache mit feinen Konturen. Abwechslung erhalten die shiftphones durch den Nutzer selbst: Die Geräterückseite mitsamt Buttons kann ausgewechselt werden. Dafür stehen verschiedene Oberflächen, Farben und Muster zur Wahl.

Nachhaltigkeit

„Die heutigen Mobilgeräte sind alles andere als nachhaltig. Sie sind kaum erweiterbar, die Akkus lassen sich oft nicht austauschen und geht mal etwas kaputt, wird es schnell derart teuer, dass sich die Reparatur für den Nutzer nicht mehr lohnt“, begründet Carsten Waldeck die Notwendigkeit des neuen Ansatzes. „Unsere Geräte sollen ihren Besitzern möglichst lange Freude machen, indem sie leicht zu erweitern und zu reparieren sind.“ Günstige Ersatzteile werden bei Carsten Waldeck und seinem Team erhältlich sein. Zudem steht eine Reihe an Tutorial-Videos für die Reparaturarbeiten zur Verfügung.

Fairness
„Viele Menschen glauben tatsächlich, dass Smartphones ohne die Ausbeutung der Fabrikarbeiter nicht zu bezahlbaren Preisen produziert werden können“, ist sich Carsten Waldeck sicher. „Auch wir haben lange suchen müssen. Ich habe mir persönlich mehr als 20 Fertigungsunternehmen in China angesehen, Gespräche und Verhandlungen geführt. Wir konnten nun für die Arbeiter in der shiftphones-Produktion eine Arbeitszeit von 8 Stunden am Tag erreichen. Zudem verdienen sie weitaus mehr als sonst in der Branche üblich.“ Carsten Waldeck konnte außerdem sicherstellen, dass in keinem der shiftphones-Produkte Konfliktmineralien wie Coltan/Tantalum aus dem Kongo verwendet werden.
Quelle: UD/na

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