Sonntag, 18. Mai 2014

Neue Studie: Kinderarbeit auf afrikanischen Tabakplantagen


Ohne sich darüber bewusst zu sein, haben deutsche Raucherinnen und Raucher eine enge Beziehung zu Kinderarbeitern auf afrikanischen Tabakplantagen: Die Zigaretten, die sie täglich rauchen, enthalten Tabak, der von Kinderhänden gepflückt wurde.

Fallbeispiele aus Simbabwe, Malawi und Kenia

Deutschland ist einer der größten Importeure von Tabak aus Malawi, wo 78.000 Kinder auf den Feldern schuften. Das Land ist eines der Fallbeispiele in der neuen Studie "Tabakproduktion in Afrika - Knebelverträge im Trend" von Unfairtobacco.org zu den Arbeitsbedingungen afrikanischer Tabakbäuerinnen und -bauern. Die Studie enthält allgemeine Informationen zur Tabakproduktion in Afrika und veranschaulicht die Arbeitsbedingungen auf den Feldern und die politischen Verflechtungen der Tabakindustrie. Außerdem beschäftigt sie sich mit der Frage: Was muss getan werden, damit die Bäuerinnen und Bauern ihre Situation verbessern können?

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